Mittwoch, 5. August 2015

Vom Rennen, Zerren und der grünen Oase

Johannisbeeren von Madame Tam Tam

Ich liebe es draußen zu sein. Oftmals ärgere ich mich, weil ich den ganzen Tag vor dem Computer verbracht habe und das Gefühl habe, dass das richtige Leben einfach an mir vorbeigezogen ist.


Apfelbaum - Madame Tam Tam

Ab und an werde ich jedoch regelrecht hinausgezerrt! Wenn die Kids beispielsweise so sehr mit dem Chillen beschäftigt sind, dass sie es beim ALLERbesten Willen nicht schaffen können, mit dem Hund Gassi zu gehen. Oder aber sie so schwer an ihrem schlechten Gewissen zu tragen haben, weil ihre Zimmer noch nicht aufgeräumt sind (nicht, dass sie sich tatsächlich in die Aufräumarbeiten stürzen würden, sie sind lediglich mit ihrem schlechten Gewissen beschäftigt) ... oder aber ... sie wirklich viel, viel Wichtigeres zu tun haben ... . Also, wenn all das gelegentlich irgendwie eintritt, werde ich buchstäblich aus dem Haus hinausgezerrt. Dann nämlich geht der Hund mit mir in den Wald, Park oder um den Block, nicht andersrum. Entsprechend passe ich augenblicklich mein Tempo an und merke dabei gar nicht, dass ich quasi im Laufschritt durch die Gegend hetze. Diesen Umstand habe ich mir mittlerweile unbewusst zur Gewohnheit gemacht. Wenn ich mich dann mit Freunden treffe und wir durch die Stadt - meiner Ansicht nach - gemütlich schlendern, fragen sie mich nach einer gewissen Zeit japsend: "Hast du's heute irgendwie besonders eilig? Oder warum rasen wir gerade so?!"  Uuuups! :)))



Gartenidylle - Madame Tam Tam

Momentan aber steht die Welt still. Jedenfalls irgendwann am Abend eines jeden Tages, denn dann zerren mich meine Füße aus dem Haus in Richtung einer grünen Oase. Dann  stehe ich mit dem wahrscheinlich längsten Schlauch der Welt und gieße ... sprenge ... und was man sonst so tut, wenn man das "grüne" Baby eines lieben Reisenden davor bewahrt, zu einer Sahara zu mutieren.


Gartenidylle - Madame Tam Tam

Dort herrscht eine geradezu meditative Stimmung. Der Wind säuselt leiste in den Blättern, die Bienen summen fröhlich in den Blumen, die Rosen und der Lavendel verströmen ihren betörenden Duft ... die Mücken beissen, als ob es kein Morgen gäbe!!! Und der Hund jammert, weil es ihm zu langweilig ist und er mich lieber hinter sich her zerren möchte ... Okay, streichen wir mal die letzten beiden Sätze ... dann hört es sich tatsächlich irgendwie idyllisch an, denn in Wahrheit ist es das auch.

 Also ... ich lasse mich jetzt wieder in den Garten zerren! Und was habt Ihr heute noch so vor?


Rosenknospen - Madame Tam Tam

Kommentare:

  1. Liebe Mariola,

    ich mag ja deine Bilder so sehr! Es wird dringend Zeit für etwas Urlaub;) Wie gut das dein Hund dich erinnert! Ich wünsche dir eine erholsame wunderschöne Zeit mit deinen Lieben!

    Das beste Wetter, das leckerste Essen und die schönste Natur!

    xxx


    Karin

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    1. Hihihi ... ja ... Zeit wird's! Aber wenn's nach dem Hund geht ... für den ist immer Urlaub :)))))
      Dankeschön, meine Liebe ♥♥♥
      xoxo
      Mariola

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